300 Kräuter, eine "internationale Insektenherberge", ein Wasserrad und die natürliche Vegetation von Schlangenknöterich über Weidenröschen bis Habichtskraut

"Ein grünes Klassenzimmer bietet sich für Open-Air-Unterricht an und Schautafeln berichten über die "Künstler der Wiese". " - so verspricht es das Prospekt der Jugendherberge. Und: so konnten es die Schüler der Klasse 6b unserer Schule vom 18.04.2016 bis zum 22.04.2016 erleben. Natur pur - mit allen Sinnen...

Am ersten Tag ging es auf dem Naturlehrpfad durch die Umgebung der Jugendherberge. Erste Kräuter und die Schönheit der Natur konnten begutachtet werden. Der zweite Tag begann mit dem Sammeln von Kräutern, der Zubereitung von Kräuterquark und dem Backen von "handgemachtem" Brot. Nach einer Wanderung zum Silbersee haben alle bei einem Picknick die sehr gut schmeckenden - und selbst hergestellten - Kräuterquarkschnitten genossen. Als Nachweis erhielt jeder ein "Kräuterdiplom".

auswählen, damit das Brot gelingt.
...Brot backen...
mit selbst zubereitetem Kräuterquark essen - total lecker.

Am dritten Tag stand die Bergbautradition des Erzgebirges im Mittelpunkt. Nach einer ausgedehnten und landschaftlich schönen Wanderung durch das Schwarzwasser- und Pressnitztal, besuchten die Schüler den "Andreas-Gegentrum-Stolln".

das Schwarzwassertal und das Pressnitztal
gleich geht es los
So eng und finster haben wir uns das nicht vorgestellt.
Erzgebirge und Bergbau

Am vierten - und leider letzten Tag - wurden früh mehrere "Bar-Fuß-Pfade" aufgebaut. Die Lehrer "durften"  diese begehen und mussten erkennen, welchen Untergrund die Schüler bereitet hatten. Im Geländespiel erfuhren alle etwas über umweltbewusste Textilindustrie. Die Gewinnergruppe durfte sich über ein Eis freuen. Beim gemeinsamen Grillen und am Lagerfeuer fand eine schöne und ereignisreiche Woche in Grumbach ihr Ende. Diese Woche bleibt allen Beteiligten bestimmt sehr lange in guter Erinnerung. 

was haben wir für die Lehrer aufgebaut
im Schlamm - sehr angenehm
Wir wollen doch das Geländespiel gewinnen.
Schade, eine ganze Woche schon zu Ende